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Category: Allgemein

Eröffnung Co.Working.Space Neumarkt – ein Ort der Innovation am Land

Der erste privat initiierte Co.Working.Space im Bezirk Freistadt wurde am 2. Juni von Bettina Hellein und Markus Barth in Neumarkt i.M. mit einem großen Fest eröffnet. Ab sofort können in der renovierten Lindenbergerstube Arbeitsplätze und die dazugehörige Infrastruktur, wie Internet, Drucker & Besprechungsraum, von Ein-Personen-Unternehmen (EPU), TelearbeiterInnen und Vereinen genutzt werden. 3 von 5 Plätzen sind bereits vergeben. Im Sommer kann das Schnupper- und Sommerfrischeangebot genutzt werden. Der Raum bietet Gelegenheit, um eine Projektarbeit in konzentrierter Arbeitsatmosphäre zu schreiben oder als EPU raus aus der heißen Stadt zu kommen.

v.l.n.r.: UnterstützerInnen und NutzerInnen des Co.Working.Spaces: Annemarie Obermüller (Vizebürgermeisterin), Dietmar Wolfsegger (WKO Bezirksstellenleiter, Sponsor), Conny Wernitznig (LEADER-Managerin Mühlviertler Kernland), Herbert Kohlberger (RAIKA Geschäftsstellenleiter, Sponsor), Bettina Hellein (Initiatorin, Nutzerin), Markus Barth (Initiator, Nutzer), Christine Rehberger (Regionalmanagerin für Nachhaltigkeit und Umwelt), Ivonne Hofer (Nutzerin), Markus Hart (Arbeitsplatzsponsor), Daniela Pühringer (Nutzerin, Kulturverein Raml-Wirt) <br/> Copyright: Margarete Klug

v.l.n.r.: UnterstützerInnen und NutzerInnen des Co.Working.Spaces: Annemarie Obermüller (Vizebürgermeisterin), Dietmar Wolfsegger (WKO Bezirksstellenleiter, Sponsor), Conny Wernitznig (LEADER-Managerin Mühlviertler Kernland), Herbert Kohlberger (RAIKA Geschäftsstellenleiter, Sponsor), Bettina Hellein (Initiatorin, Nutzerin), Markus Barth (Initiator, Nutzer), Christine Rehberger (Regionalmanagerin für Nachhaltigkeit und Umwelt), Ivonne Hofer (Nutzerin), Markus Hart (Arbeitsplatzsponsor), Daniela Pühringer (Nutzerin, Kulturverein Raml-Wirt)
Copyright: Margarete Klug

Die prominenten Gäste wurden eingeladen, den Mehrwert eines Co.Working.Spaces zu erarbeiten. Am Ende stand eine Mehrwert-Torte am Tisch, die unter allen BesucherInnen verteilt wurde. Bürgermeister Christian Denkmaier freut sich darüber, dass ein Projekt von dem er in ähnlicher Form vor zwei Jahren eine Diskussion angeregt hat, jetzt Umsetzung gefunden hat: „Hier sieht man, dass ein gelingendes Projekt Menschen braucht, die mit Engagement ihre eigene Vision verwirklichen.“

Die InitiatorInnen und GründerInnen des gemeinnützigen Vereins Co.Working.Neumarkt , Bettina Hellein und Markus Barth, betonen, dass die unternehmerischen NutzerInnen vor allem von der Vernetzung mit anderen kreativen Köpfen und dem Ideenaustausch profitieren werden. Diesen Aspekt unterstützt der österreichische Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl mit einem Sponsoring für die Investitionskosten. Bezirksstellenleiter Dietmar Wolfsegger sieht diesen Raum als Kristallisationsort für Kooperation und innovative Geschäftsideen.

Die Raiffeisenbank Neumarkt unterstützt das Projekt ebenfalls als Sponsor – Herbert Kohlberger sieht den Mehrwert in der Kaufkraftsteigerung und im „Brain Gain“, durch die Rückkehr gut ausgebildeter Menschen aufs Land.

LEADER Managerin Conny Wernitznig sieht ein Potential in der regionalen Verbreitung von Co.Working.Spaces und der Entwicklung einer Pilotregion für neue Arbeitsmodelle. Weiters begrüßt sie die frauenfreundliche Möglichkeit, Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen. Regionalmanagerin Christine Rehberger erkennt in solchen innovativen Projekten eine Aufwertung des ländlichen Raumes und eine mögliche Reduktion des Pendlerverkehrs.

Nutzerdatenblatt zum Download

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Projekt Youth Region in der Leader-Region Traunsteinregion

Logo Youth RegionDieses Jahr hat intensiv angefangen, mit drei Jugendräten als Startschuss für das Jugendprojekt „Youth Region“ der Leader-Region Traunsteinregion mit den Mitgliedsgemeinden Altmünster, Gmunden, Grünau, Gschwandt, Kirchham, Roitham, Scharnstein, St. Konrad, Traunkirchen und Vorchdorf.

Die Berichte zu den drei Jugendräten, sowie den dazugehörigen Jugendcafés sind auf der Seite des Youth Region Projekts, aber auch auf unserer Seite zum Download bereit gestellt.

Bei allen drei Jugendräten drückten die jungen Menschen aus der Region aus, dass die Themen Raum für uns/Freizeit und Mobilität für sie relevant sind. Eine Frage die auch immer präsent war, ist wie die Information und Kommunikation von der Gemeinde zu den Jugendlichen kommt. Das dass momentan für Jugendliche wichtige Themen sind deckt sich auch mit Erfahrungen aus anderen Jugendräten. Andere spannende Themen die bei einzelnen Jugendräten zur Sprache kamen waren Natur/Nachhaltigkeit, Vereine, Zusammenleben, Integration, politische Bildung, Wohnen und gemeindeübergreifende Zusammenarbeit. Bei allen drei Jugendräten wurde eine Whatsapp-Gruppen gegründet damit die Jugendlichen in Kontakt bleiben können und es gab schon ein paar Treffen zu konkreten Projekten – eines zu einem Parteien-Informationsabend für Jugendliche, ein anderes zu einem Jugendraum, sowie rauchfreien Lokalen in der Gemeinde.

Nachdem wir das Projekt bis Ende 2018 zu begleiten, haben wir die Möglichkeit die Themen weiter zu verfolgen und hoffentlich spannende Lösungen auf den Weg zu bringen – gemeinsam mit den Jugendlichen, den GemeindevertreterInnen (die in einer „Resonanzgruppe“ organisiert sind) und der Geschäftsführerin der Leader-Region, Agnes Pauzenberger. Wir freuen uns schon drauf!

Hier noch der Link zum Freien Radio Salzkammergut, das auch einen kurzen Bericht über den ersten Jugendrat und das Projekt gestaltet hat.

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Transformation Festival

Inzwischen sind die Hosting Transformation Days in Berlin vorbei und wir sind wieder auf dem Weg nach Wien. Wir nehmen viel Inspiration, spannende Bekanntschaften und Motivation mit. Danke auch an das Erasmus+ Programm des ÖAD, das uns diese Erfahrung ermöglicht hat.

Gruppenfoto mit Marlene, Bettina, Florian, Boris Goldammer und Jutta Goldammer

Der Höhepunkt der Tage war das Transformation Festival am Samstag. Das Festival war dezentral organisiert, das heisst dass die unterschiedlichen Workshops in privaten Wohnzimmern über Berlin vertreut stattfanden. Damit gab es einerseits für die TeilnehmerInnen die Möglichkeit Berlin und die Wohnungen einiger BerlinerInnen zu sehen, andererseits gab es durch die gemeinsamen Wege und kleinen Gruppen viele Gelegenheiten zu Reden und sich mit den anderen TeilnehmerInnen zu vernetzen.

Hier unser Tagesablauf:

Leute jonglieren mit bunten TüchernDer Start war noch gemeinsam im Tanzsaal von „Tango tanzen macht schön“ in der Oranienstraße, dort gab es eine Einführung, ein erstes Check-In und anschließend eine Übung in Leichtigkeit, bei der wir Schritt für Schritt mit Tüchern jonglieren lernten.

Danach ging es für Florian in der ersten Workshop „Leichtigkeit“ mit dem Minimalismus-Experten Joachim Klöckner Er erzählte von seinem eigenen Weg zur Zufriedenheit und wir lernten, dass das menschliche Gehirn von Kind auf für Zusammenarbeit ausgelegt ist – was durch die Botenstoffe Dopamin (bei autonomen Entscheidungen), Seratonin (bei Kooperation) und Oxytocin (bei Begegnung auf Augenhöhe) ausgelöst wird.

Bettinas erster Workshop war „Evolutional Dance – Transformation“ bei Reinhard Coppenradt angelehnt an die „Spiral Dynamic Theory“. In 9 Sequencen wurden die Evolutionsshritte der Menschheit durchtanzt. Welche Eigenschaften und Handlungsmuster haben uns Menschen im Laufe der Evolution begleitet? Die Energie vom Jäger und Sammler bis hin zu den Qualitäten der Wissensgesellschaft und zur erst neu ankommenden Qualität der Intuitiven Gestaltung – wir Menschen sind geprägt von diesen Mustern. Welche liegen uns näher und welche ferner? Und wie kommen wir von einer Evolutionsstufe in die nächste? Das konnten wir in diesem Workshop mit ganzem Körper erfahren.

Marlene machte sich am Anfang auf den Weg um gemeinsam mit Muna Wagner die Macht der Worte zu erkunden. In der Session wurde erforscht und erfühlt wie Worte in unserem Körper wirken. Was löst der Begriff „Sorgen“ oder „Angst“ in dir aus, wo im Körper spürst du es? Und andererseits – was empfindest du wenn du an Freiheit und Leichtigkeit denkst? Nach einigen kleinen Übungen wurde klar, Wörter haben enorme Kraft und wirken sich unmittelbar auf unseren Körper und unser Wohlbefinden aus. Eine Einladung im Alltag ein wenig mehr auf diese Kraft der Worte zu achten und kräftigende Worte auf uns wirken zu lassen.

Betsy McCall sitzt vor einem Flipchart zum Thema RitualenIm zweiten Workshop von Florian und Bettina „Community building – Art monk style“ erzählte die amerikanische Gründerin der „Art Monastary„, Betsy McCall von den Wegen wie in ihren Projekten das gemeinsame Arbeiten und Leben umrahmt wird. Eine große Rolle in dieser „Art Monastary“ spielen Rituale. Betsy präsentierte uns ein Framework für die Elemente von Ritualen und wir tauschten uns über verschiedene kratvolle Rituale die wir selber erlebt und durchgeführt hatten aus. Mitgenommen haben wir uns auch, dass Vergebung und Dankbarkeit sehr kraftvolle, berührende Wirkung haben.

Marlene hatte sich inzwischen von den Worten zur Visualisierung aufgemacht. Im Workshop „Visual Thinking“ von Wiebke Koch ging es darum, einfache und reduzierte Symbole für Begriffe aus der Welt des Hosting Transformation zu finden. So entwickelten wir spielerisch unsere kreative Ader und skizzierten in einfachen Schritten, klare, griffige Symbole für Transformation, Gemeinschaft, Leichtigkeit, Konflikte und Lösungen und Eingkeit. Ein spannendes Werkzeug für das man keinerlei künstlerisches Talent oder Vorkenntnisse braucht – lediglich einen Stift, Papier und die Freude am Reduzieren.

Pfeile liegen im KreisIn Florian’s drittem Workshop „Hindernisse Überwinden und in Leichtigkeit Wandeln“ bei Jutta Goldammer von der Akademie für Visionautik ging es um das Überwinden von inneren und äußeren Barrieren. JedeR Teilnehmende überlegt sich eine Vision, sowie eine Barriere die sie/ihn hinderte diese Vision zu erreichen und symbolisch wurde diese Barriere, durch einen Pfeil symbolisiert, mittels eines Rituals durchbrochen.

Marlene und Bettina führte der dritte Workshop in die Welt der Entscheidungsfindung. in einem knackigen, abwechslungsreichen Workshop stellte Felix Rübcke von der London School of Economics verschiedene Modelle und Möglichkeiten Entscheidungen zu treffen vor. Wir sind gewohnt, Sowohl-als-auch oder Entweder-oder Entscheidungen zu treffen – oder uns für Weder-noch, also die vierte Option zu entscheiden. Aber was, wenn es noch eine Fünfte Möglichkeit gibt? Wie sehe diese aus? Anhand des Kopf-Hand-Herz Modells beschäftigten wir uns mit den Fragen, welche Bereiche unseres Körpers das Kommando geben etwas zu tun oder zu lassen und wie diese drei Bereiche in Balance kommen können. Überwiegt die Erfahrung, die Intuition oder doch das rationale Abwägen bei der Entscheidungsfindung? Am Ende ist es doch nur eine Frage: wofür wir uns entscheiden.

Am Ende sammelten sich alle TeilnehmerInnen im „Haus der Sinne“ in der Ystadstsraße, die Ergebnisse der Workshops wurden präsentiert und es wurde gefeiert.

Heute gab es für die TeilnehmerInnen der ganzen Woche noch ein Abschluss-Treffen mit Brunch und Feedback im Görlitzer Park.

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Hosting Transformation – und ein Trash Mob

Die ersten Tage der Hosting Transformation Days in Berlin, bei denen wir dank einer Erasmus+ Förderung des ÖAD teilnehmen können waren sehr interessant und voller Impulse. Schon alleine die Teilnehmenden von unterschiedlichen alternativen Bildungsorganisationen Europas bringen so viele spannende Geschichten mit, dass man vom Austausch viel lernen kann. Vertretene Organisationen sind Plenum aus Wien, die Art Monastary, The Power Of Moo aus Leipzig, Stiftelsen Skillebyholm aus Järna (Schweden), Klangbewegung aus Bad Oldesloe, das Berliner Institut für Sytemische Pädagogik, die European Academy For Applied Intuition & Life aus Berlin, Isoropia aus Ungarn, wir vom Verein für beherzte Gesprächskultur und Selbstermächtigung und natürlich die veranstaltende Organisation, die Akademie für Visionautik aus Berlin.

Nachdem die Tage einen starken handlungsorientierten Fokus haben, wurden wir natürlich gleich vor eine Aufgabe gestellt. Gleichzeitig wurden und werden uns auch Werkzeuge präsentiert, wie wir die Herausforderung angehen können – und zwar mit dem Prozess „Design Sensing“, der von der Methode „Design Thinking“ abgeleitet ist. Die gestellte Aufgabe dreht sich um den Görlitzer Park, der in unmittelbarer Nachbarschaft der Akademie für Visionautik liegt. Der Park ist ein beliebter Treffpunkt, aber auch für Probleme mit Drogen bekannt. Die Ausgangs-Fragestellung fokussierte darauf, wie man dort einen „Ort des respektvollen Austauschs“ schaffen kann. Mithilfe von Interviews und Besichtigung haben wir versucht ein Gespür für den Park zu bekommen und herauszufinden, was das eigentliche Anliegen hinter der Frage ist. Dadurch hat sich die Problemstellung inzwischen insofern geändert, dass wir Wege suchen Jutta und Boris von der Akademie für Visionautik zu ermächtigen selbst im Park tätig zu werden und ihre Angebote und Veranstaltungen mehr mit dem Park zu verbinden.

Ein weiteres Ergebnis des „Rapid Protoyping“ bisher ist ein Flash-Mob (oder „Trash-Mob“), bei dem wir Müll im Park sammelten und versuchten, die BesucherInnen des Parks zum Mitmachen zu animieren.

Aktuell sind wir noch immer mitten in der Weiterentwicklung der Herausforderung und ich bin gespannt welche innovativen Ansätze wir weiter finden werden. Die hier verwendeten Methoden (wie die Elemente des „Design Sensing“) werden, auch im Rahmen des „Certified Innovation Host Trainings“ im September diesen und März nächsten Jahres in einer Datenbank gesammelt und zur Verfügung gestellt.

Am Samstag findet dann das „Transformation Festival“ als dezentrale Konferenz statt von der ich wieder schreiben werde.

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Verein für beherzte Gesprächskultur – Teilnahme an den Hosting Transformation Days 2016

Der Verein für beherzte Gesprächskultur und Selbstermächtigung ist sozusagen die „Schwester“-Organisation von der Begegnungskunst OG, da wir in diesem Verein gemeinsam mit anderen KollegInnen die Bewusstseinsbildung zu Themen der Gesprächskultur und der Wichtigkeit und Möglichkeiten von Bürgerbeteiligung vorantreiben. Dazu führen wir Gastvorträge durch, leiten ehrenamtlich Workshops und vernetzen uns mit gleichgesinnten KollegInnen.

Nächste Woche werden Bettina Hallein, Marlene Günther und Florian Sturm den Verein bei den Hosting Transformation Days 2016 in Berlin vertreten, bei denen verschiedenste Initiativen und AkteurInnen im Bereich Innovation und gesellschaftlicher Wandel zusammenkommen um voneinander zu lernen. Hier, was die drei sich für die Veranstaltung erwarten:

HTD-banner

Florian:

Dialogteam_Florian-150x150Aktuell sind die Tätigkeiten des Vereins für beherzte Gesprächskultur und Selbstermächtigung in erster Linie auf Österreich beschränkt. Mit der Teilnahme an den Hosting Transformation Days 2016 in Berlin wollen wir uns mit spannenden europäischen Organisationen vernetzen und neue Methoden für die Arbeit am gesellschaftlichen Wandel kennenlernen.

Meine Erwartungen:

Nach Rücksprache mit verschiedenen VertreterInnen von Pioneers of Change, sowie Sylvia Brenzel und Alfred Strigl von der Plenum GmbH, die auch an der Konferenz teilnehmen, erwarte ich mir eine spannende Veranstaltung, Möglichkeit zur Reflexion der eigenen Situation und Situation des Vereins. Außerdem will ich meinen Horizont erweitern, was mit Werkzeugen dieser Art im europäischen Kontext so alles angegangen wird. Motivierend wird sich das Treffen von Menschen die in ähnlichen Kontexten agieren und ähnliche Ansichten haben. Weiters erwarte ich mit einen Einblick in die spannende Arbeit der Visionauten – der veranstaltenden Organisation der Tage -, die ja mit einem etwas unterschiedlichen, sehr künstlerisch geprägtem Ansatz operieren.

Marlene:

It is time for a change, try out something new, think and step out of the box into the unknown, immerse myself in a process, where we all don’t know what happens next or what the outcome would be. Participating in the Hosting Transformation days in Berlin I am ready to experiment to host innovation, exchange ideas & experiences with fellow facilitators and hosts and most of all learn from the process itself, practicing to let go of my set mind to allow something new to emerge.

I expect to step into a field where we all, hosts and participants don’t know yet, what we will end up with, but we all have (probably slightly different) intentions. I want to find out how to facilitate and support change and change makers? What environment (inner and outer circumstances) helps us to let change happen? I want to connect with facilitators around Europe and learn about their projects. I am curious to experience different settings, where something new can emerge.

I am looking forward to five varied days where I may experience the pleasure of hearts, minds (and bodys) to unite to overcome boarders in our heads.

Bettina:

Meine Erwartungen an die Hosting Transformation days in Berlin:

Ich freue mich auf neue Perspektiven für die Prozessbegleitung und Projektgestaltung im Bereich der nachhaltigen Umgestaltung unserer Gesellschaft. Meine Motivation ist es neue Methoden und Denkweisen in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter zu praktizieren, um diese Praxis in meinen Alltag zu vertiefen und im Rahmen meiner Arbeit als Prozessbegleiterin und Leiterin eines Nachhaltigkeitslehrganges weiter zu vermitteln.

Mir gefällt die ganzheitliche Herangehensweise an die Wandelprozesse. Der Mensch wird als lebendiger Organismus im Zentrum gesehen und damit nimmt Bildsprache, Körperbewegung, Wertehaltung sowie Art und Weise der Kommunikation genauso viel Raum ein, wie das lösungsorientierte Denken.

Veränderung passiert durch alle Sinne der Wesen. Ich freue mich Instrumente zu erlernen, um diese Sinne anzusprechen. Leichtigkeit und Gestaltungsfreude kommen bei mir auf, wenn ich an die hosting transformation days denke und an die bevorstehenden Wandelprojekte in meinem Leben.

Meine persönlichen Forschungsgebiete liegen in folgenden Bereichen: Gemeinschaftsbildung, gemeinschaftliche Entscheidungsfindung, meine Arbeit für eine bessere Welt mit Leichtigkeit und Freude voranzutreiben.

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Jugendrat Hallein

Jugendrat Hallein 2016-06-10 (31 von 35)Am 10. Juni 2016 haben Dagmar Baumgartner (bepart.cc) und Florian Sturm (Begegnungkunst OG) den Jugendrat in Hallein begleitet. Inzwischen wurden die Ergebnisse auch schon öffentlich präsentiert (17. Juni) und in die politischen Gremien – in dem Fall vor allem den Jugend- und Kulturausschuss der Gemeinde – weiter getragen.

Aus dem Ergebnisbericht:

Die Abhaltung eines Jugend-Bürgerrates wurde laut Rückmeldung seitens der Jugendlichen so-wie ihrem Umfeld generell als sehr positiv und zustimmend wahrgenommen. Die Jugendlichen haben sich gerne eingebracht und das Format des Bürgerrates hat ihnen Spaß gemacht. Es gab regen Austausch, viele Themen wurden angesprochen und gemeinsam Lösungen gefunden, die im Ergebnisbericht dokumentiert wurden. Sie erlebten das wichtige Gefühl von „Eingebunden-sein“, übten in Gemeinwohlkategorien zu denken (z.B. beim Thema Sicherheit, Bildungsangebote), erforschten aber auch, welche Potenziale in ihnen stecken.

Der Ergebnisbericht ist seit 8. August auf der folgenden Seite abrufbar: http://www.hallein.gv.at/service/aktuelles/1353_der_jugend-buergerrat_der_stadt_hallein_2016_-_ein_ergebnisbericht_online

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„Wandel in Institutionen“ ein Workshop bei der Wachstum im Wandel Konferenz 2016

Von 22. bis 24. Februar fand die Wachstum im Wandel Konferenz 2016 in Wien statt. Themen die in Vorträgen und Workshops auf der Konferenz behandelt wurden waren unter anderem alternative Wege zum Wachstumsparadigma des Wirtschaftssystems, die UN Sustainability Ziele von der COP21 Konferenz in Paris, die aktuellen Migrationsbewegungen, die Vorstellung von visionären Projekten und Organisationen, …

Auch wir gestalteten einen Workshop dort, und zwar mit dem Titel „Wandel in Institutionen“ mit den InputgeberInnen Martina Handler von der ÖGUT, Bertram Meusburger vom Vorarlberger Büro für Zukunftsfragen, Lisa Rücker von der Stadt Graz und Philippe Narval vom Europäischen Forum Alpbach (der leider im letzten Moment verhindert und nicht dabei war).
Wir wählten bewusst ein partizipatives Format, mit kurzen Inputs, gefolgt von Kleingruppengesprächen und einem Dialog-Kreis als Kern des zweistündigen Workshops.

WiW Workshop Wandel in Institutionen TeilnehmerInnen im SesselkreisWiW Workshop Wandel in Institutionen TeilnehmerInnen im Sesselkreis

Im Dialog-Kreis war es möglich, dass jedeR TeilnehmerIn ihre/seine Ideen zur Frage „Wie Wandel in Institutionen gelingen kann?“ einbringen konnte. Durch den konstruktiven, wertschätzenden Austausch generierten die TeilnehmerInnen gemeinsame Lösungsansätze. Leider waren nur wenige VertreterInnen aus der Verwaltung dabei, also war der Fokus oft auf der Außensicht von Institutionen.

Die Lösungsansätze wurden auf Moderationskarten gesammelt und zusammengefasst.

WiW Workshop Wandel in Institutionen Moderationskarten auf Flipchart

Die zentralen Erkenntnisse auf die Frage „Wie kann der Wandel in Institutionen gelingen?“ waren:

  • es ist wichtig miteinander in Kontakt zu kommen – über gute Methoden mit werschätzender Haltung, z.B. Dialog
  • • die eigene Tätigkeit / die eigene Institution in Frage zu stellen – „braucht es das überhaupt?“, hilft dabei die Sinnhaftigkeit der eigenen Arbeit zu erkennen
  • nur Mut!
  • Institutionen sind lebendig und werden von Menschen gebildet; es ist entscheidend, dass diese Lebendigkeit durch konstanten Wandel Raum erhält, sonst erstarrt und verkrustet sie
  • • Macht ist ein wichtiges Thema! Der bewusster Umgang damit kann helfen Wirksamkeit zu entfalten.
  • gleichzeitig ist es auch wichtig zu erkennen, dass die Dinge nur so viel Macht über einen haben, wie man selber zulässt

Vielen Dank für alle Beiträge!

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Nach dem Elevate Festival 2015

Das Elevate Festival das letzte Woche in Graz stattgefunden hat war sehr spannend, und auch unser Workshop hat guten Anklang gefunden. Es war ein spannender Mix von Menschen zu Gast, unter anderem Siegfried Schrotta, einer der Erfinder des Systemischen Konsensierens. Nachdem auch Roland Gratzer von FM4 bei dem Workshop dabei war, gibt’s auch einen Bericht zum Workshop „Demokratie Repair Cafe“ auf der FM4 Webseite.

Gruppenfoto beim Workshop Demokratie Repair Cafe beim Elevate Foto von Siegfried Schrotta beim Workshops Demokratie Repair Cafe beim Elevate

Meine Highlights des gesamten Elevate Festivals waren die Inputs von Vandana Shiva und zu sehen wie viele spannende Initiativen es in und um Graz schon gibt.

Vandana Shiva beim Elevate Festival Gruppenfoto Workshops beim Elevate Festival

Alle geposteten Fotos sind vom offiziellen Elevate Flickr Account – CC BY-NC-ND 2.0, flickr.com, User: Elevate Festival. Die Inputs (allerdings nicht die Workshops) werden in den nächsten Tagen oder Wochen auf der Homepage vom Elevate zur Verfügung gestellt.

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Workshop DIY Demokratie beim Elevate Festival in Graz

ElevateVon 22. bis 26. Oktober 2015 findet in Graz das Elevate Festival zu Musik, Kunst und politischem Diskurs in Graz statt. Das diesjährige Thema lautet „Creative Response“.

Am Tag gibt es Workshops zu Themen wie

neue Formen der Demokratie, um die kreativ-künstlerische Unterstützung von Migrant*innen, um konviviale Technik, um wegweisende Entwicklungen in der Landwirtschaft und darum, wie wir der sich verschärfenden globalen Klimakrise entgegentreten und unsere Lebensgrundlagen erhalten können. Es werden gesellschaftliche Visionen entworfen sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt und gemeinsam erprobt.

Am Abend finden Konzerte statt.

Neben bekannten Gästen wie Vandana Shiva, Jacob Applebaum oder The Yes Men sind auch Tamara Ehs und ich sind dort vetreten. Und zwar am 24. Oktober mit einem Workshop zum Thema „Demokratie-Repaircafe“. Wir wollen gemeinsam mit den TeilnehmerInnen über Potentiale politischer Beteiligung diskutieren, über bessere Vernetzungsmöglichkeiten nachdenken bzw. an Methoden schmieden, wie man sich besser Gehör für eigene Anliegen verschaffen und selbst ins Tun kommen kann.

Hier gibt es auch eine Beschreibung des Workshops auf der Elevate-Seite.

Der Workshop findet am 24. Oktober von 15 bis 18 Uhr statt, wir freuen uns über reges Interesse!

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Dialogkonferenz West in Bregenz

Im Rahmen des strukturierten Dialogs, eines Jugendbeteiligungsinstruments der EU zur Jugendpolitik fand letzte Woche von 9. bis 11. September die 2. regionale Dialogkonferenz in Bregenz statt. Ziel davon war, konkrete Aktivitäten zur Umsetzung der EU-Empfehlungen in der Jugendpolitik in Österreich zu finden, sowie die AkteurInnen der Jugendbeteiligung in Westösterreich (Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und – weil es sich um ein Eu-Thema handelt – Südtirol) zusammenzubringen und einen Austausch auf Augenhöhe zu initiieren.

Ich hatte gemeinsam mit Anna Wohlesser, Maria Lettner und Hannes Koudelka die Freude im Hosting Team dabei zu sein und die 3 Tage zu gestalten.

Verantwortlich für die Umsetzung des strukturierten Dialogs in Österreich und damit unsere Auftraggeberin ist die Bundesjugendvertretung, die gesetzliche Interessensvertretung für Kinder und Jugendliche in Österreich. Die Zusammenarbeit ist für mich wirklich toll weil es dort seit einigen Jahren viel Bewusstsein gibt, wie qualitätsvolle Prozesse durchgeführt und echte Beteiligung möglich gemacht werden kann.

Dialogkonferenz Foto

In der Konferenz selber arbeiteten wir mit von Zugängen wie „Art of Hosting“ oder „Theory U“ inspirierten Methoden. Der erste Tag stand im Zeichen des Kennenlernens, sowie inhaltlicher Beiträge. Es gab es einen Input zum Thema „Strukturierter Dialog“ von den European Youth Delegates, sowie Georg Feiner der den Strukturierten Dialog koordiniert und einen Input zum Thema Beteiligung generell von Kriemhild Büchel-Kapeller vom Vorarlberger Büro für Zukunftsfragen. Am zweiten Tag war das Thema das thematische Aufmachen und die Frage hinter der Frage zu finden. Am Abend waren Ulrike Lunacek und Asdin El Habassi zu Besuch, erzählten von ihren Erfahrungen in der Politik und tauschten sich mit den TeilnehmerInnen über Projektideen aus. Am dritten Tag war klar auf konkrete Ergebnisse fokussiert, sowohl Aktivitäten als auch die gemeinsame Ausarbeitung von Empfehlungen zum Thema Jugendbeteiligung basierend auf diesen Aktivitäten. Es waren auch vier von fünf Landesjugendreferenten, 3 Landtagsabgeordnete (aus Vorarlberg und Salzburg), Kathrin Schindelar vom Jugendministerium sowie der Präsident des Bundesrats – Gottfried Kneifl – bei einem „Dialogcafe“ eingebunden um bei den Konzepten ihre Erfahrung einzubringen und sich zu entscheiden mit welcher der Aktivitäten sie eine Partnerschaft schließen wollen.

Insgesamt war die Konferenz ein sehr schönes Erlebnis. Meiner Ansicht nach, aber auch nach dem Feedback der TeilnehmerInnen zu schließen ist es uns sehr gut gelungen ist die TeilnehmerInnen mit ihren unterschiedlichen Hintergründen schnell auf eine Ebene zu bringen wo echte Begegnung und gute Zusammenarbeit über alle Alters- und Ideologiegrenzen möglich ist. Die Atmosphäre war sehr konzentriert und wertschätzend und es war zu spüren wie motiviert die TeilnehmerInnen waren.

Ich habe mich gefreut die engagierten TeilnehmerInnen kennengelernt zu haben und bin überzeugt dass sich hier noch spannende Projekte und Aktivitäten entwickeln werden. Eine Möglichkeit um weitere Vernetzung möglich zu machen bietet sich schon von 7. bis 9. Oktober wo sich die ARGE Partizipation – eine Arbeitsgemeinschaft der Landesjugendferate der Bundesländer und einiger anderer Insitutionen im Feld Jugend und Partizipation – trifft und gemeinsam an dem Thema weiter arbeitet.

Dialogkonferenz Gruppenfoto

Hier noch die Zusammenfassung der Bundesjugendvertretung mit Fotos und hoffentlich auch bald die Dokumentation.

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